Finanzierung

stattbau_plakoWir wollen im Objekt “Rieges Gasthof” genossenschaftlichen Mietswohnungsbau realisieren. Alle 18 Wohneinheiten werden von der IFB gefördert. Unsere Gruppenstruktur hinsichtlich der individuellen Einkommen entspricht den IFB-Vorgaben für geförderte Genossenschaften.

KFW_wk_glsDie vorgesehenen Gemeinschaftsflächen, welche nicht unter die Förderung fallen, werden freifinanziert und anschließend durch einen Verein betrieben und verwaltet. Gemeinsam mit unserem Baubetreuer, STATTBAU HAMBURG, und unseren Architekten des planerkollektivs haben wir die Bausummen für unsere geplanten Teilvorhaben berechnet. Insgesamt gehen wir von einem Gesamtvolumen von 4,7 Mio. Euro aus.

Von den zukünftigen Bewohnern werden durch die Genossenschaftseinlagen von 250 €/m² insgesamt rund 410.000 € aufgebracht. Über freiwillige, zusätzliche Genossenschaftsanteile, Genossenschaftseinlagen Dritter und Nachrangdarlehen sind weitere 330.000 € eingeworben worden. Diese beiden Säulen stellen unser Eigenkapital dar, welche um Bankkredite ergänzt werden. Hauptbestandteile der Finanzierung sind Kredite der KfW (energieeffizientes Bauen), und der IFB Hamburg (geförderter genossenschaftlicher Mietswohnungsbau).

Finanziert wird das Vorhaben durch unsere Mietzahlungen. Die Höhe ist von der IFB vorgegeben: je nach Einkommen beträgt diese 6,20 bis 8,10 €/m² netto-kalt. Ergänzend erhalten wir für maximal 30 Jahre einen einkommensabhängigen Mietzuschuss der IFB, welcher sich sukzessive abbaut.

Eine Besonderheit stellen unsere Gemeinschaftsflächen dar. Auch diese müssen saniert und hergerichtet werden, was ca. 300.000 € kosten wird. Wir planen dies auch in Eigenarbeit nach dem Einzug zu erledigen. Für die laufenden Kosten werden die künftigen Mieter aufkommen. Damit die Finanzierungskosten gering sind und die Belastung über die eigentliche Wohnmiete hinaus erträglich bleibt, sind wir auf günstige Privatkredite (Nachrangdarlehen) oder Genossenschaftseinlagen Dritter angewiesen (siehe oben). Wir freuen uns über entsprechende Angebote, nicht nur jetzt, sondern auch in den kommenden Jahren!

Als Teil der Wohnreform eG ist unser Projekt für sich selbstständig wirtschaftlich, teilt sich aber Verwaltungskosten und Risiken mit den anderen drei Hausprojekten der Genossenschaft. Gemeinsam werden Rücklagen für Instandsetzungsarbeiten gebildet und projektübergreifende Hilfe angeboten.